Durchführung von Corona-Selbst-Tests im Unterricht

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten,

sicherlich haben Sie den Medien bereits entnommen, dass nach den Osterferien jede Schülerin und jeder Schüler einen Corona-Selbst-Test im Unterricht durchführen soll.

Grundsätzlich gilt aber weiterhin: Symptomatische Personen sollen gar nicht erst in die Schule kommen. Wenn Erkrankte (oder deren Eltern) den Verdacht haben, dass eine COVID-19-Erkrankung vorliegen könnte, müssen diese Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben; die Eltern müssen Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufnehmen.

Die Teilnahme am Test ist freiwillig, Eltern und Erziehungsberechtigte minderjähriger Schülerinnen und Schüler können der Teilnahme schriftlich widersprechen. Zur Testung muss der schriftliche Widerspruch vorliegen.

Mit diesem Schreiben informieren wir über die anstehende Testung, die Möglichkeit des Widerspruchs, den geplanten Ablauf und die Testtage.

Die Selbst-Tests sollen nach Vorgabe des MSB unter Aufsicht und Anleitung einer Lehrperson im Unterricht durchgeführt werden. Hierzu stellt das Schulministerium umfangreiches Informationsmaterial sowie Anwendungshinweise zur Verfügung, die Sie unter folgendem Link zur Kenntnis nehmen können:

https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Hier finden Sie auch das nötige Formular, um der Testung zu widersprechen. Wir appellieren allerdings an alle Beteiligten, die Durchführung der Selbsttests als weitere Möglichkeit zur Steigerung der Sicherheit in der Schule und zur Förderung des Präsenzunterrichts zu verstehen.

Der Widerspruch hat aber keine Konsequenzen für den weiteren Schulbesuch der

Schülerinnen und Schüler. Die Selbsttests müssen als eine zusätzliche Informationsmöglichkeit über die Ausbreitung der Infektion verstanden werden, sie ersetzen keine medizinisch aussagekräftigeren PCR-Tests.

 

Ablauf einer Testung in der Schule

Die Selbsttests sollen nach Vorankündigung der Schule grundsätzlich bei Unterrichtsbeginn im Klassenverband durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben unmittelbar vor der Testung auf ihre Handhygiene zu achten. Während der Testung wird im Raum gelüftet.

Bei der Testung wird sorgfältig auf den notwendigen Abstand zwischen Schülerinnen und Schüler geachtet. Die Maske darf nur während der Testung selbst abgenommen werden. Hierbei kann es mit Blick auf die Gruppengröße erforderlich sein, gestaffelt vorzugehen, so dass aufgrund der Abstandswahrung von mindestens 1,5 Metern zueinander während des Testgeschehens zunächst ein Teil der Schüler/-innen den Test durchführt, im Anschluss daran, nachdem der erste Teil der Schülerinnen und Schüler die Masken wieder aufgesetzt hat, folgt der andere Teil der Gruppe.

Die Selbsttests führen die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht und Anleitung von Lehrkräften oder sonstigem schulischen Personal selbst durch. Die Verlässlichkeit der Ergebnisse eines Selbsttests ist wesentlich von sorgfältigen Probenentnahmen abhängig. Die Kinder werden bei den Testungen in geeigneter Weise durch anschauliche Erklärungen unterstützt.

https://www.youtube.com/watch?v=8PizXYIvBQ

 

Terminplanung

In der Annahme, dass die Marienschule nach den Osterferien die Testkits erhalten hat, haben wir folgenden Ablauf vorgesehen:

Alle Schülerinnen und Schüler testen sich in der 1. Unterrichtsstunde bei den jeweiligen Lehrkräften an einem Tag in der Woche – wenn möglich, direkt Montag und Dienstag.                    

Um Daten für die Weiterentwicklung der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu gewinnen, ist es laut MSB von großer Bedeutung, die Testungen zu dokumentieren. Daher erfassen wir die Testungen in Form von vertraulich zu handhabenden Listen.

Die Schulleitung bewahrt die Testdokumentationen bis auf weiteres auf. Sie kann auch für eventuell erforderliche Nachermittlungen des Gesundheitsamtes verwendet werden.

Die Lehrkräfte oder Aufsichtspersonen werden darauf hingewiesen, dass die Testergebnisse der Selbsttests in der Klasse auch bei negativer Testung vertraulich behandelt werden.

Die schulinterne Nennung von Namen positiv getesteter Schülerinnen und Schuler ist zwar zulässig und auch notwendig, der Kreis der informierten Personen ist aber auf das absolut notwendige Mindestmaß beschränkt.

Ein positives Ergebnis des Selbsttests ist noch nicht als ein positiver Befund einer Covid19-Erkrankung zu werten, stellt allerdings einen gegründeten Verdachtsfall dar, der dann durch weitere Testungen in der Verantwortung der Elternhäuser weiterverfolgt werden muss.

Die Schulleitung informiert die Eltern, dass die Schülerin oder der Schüler umgehend aus der Schule abgeholt werden muss. 

Ein positives Selbsttestergebnis ist durch eine PCR-Testung zu bestätigen. Hierfür muss umgehend Kontakt mit dem Hausarzt/der Hausärztin bzw. dem Kinderarzt/Kinderärztin aufgenommen und ein Termin vereinbart werden.

Wunsch des Gesundheitsamtes ist es, schnell und unmittelbar auf positive Testergebnisse reagieren zu können. Deshalb schlägt das Gesundheitsamt Folgendes vor: Die Schulen sollen umgehend das positive Ergebnis eines Selbsttests an das Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt wird dann Kontakt zu der betroffenen Person bzw. den Personensorgeberechtigten aufnehmen, um den klärenden PCR-Test durchführen zu lassen.

Wenn Sie damit einverstanden sind, dann füllen Sie uns bitte im Vorfeld folgendes Formular (s. Link) aus und mailen es an: sekretariat@marienschule-steinfurt.de

  1. Anhang: Elternbrief und Einverständnis Testung vom Gesundheitsamt

Bei der Umsetzung des in der Schulmail beschriebenen Verfahrens (Kontakt zum Hausarzt/Kinderarzt) zur Durchführung des bestätigten PCR-Tests kann es zu Verzögerungen kommen. Je schneller der bestätigte PCR-Test durchgeführt werden kann, umso schneller ist die Wiederaufnahme des Unterrichts für die betreffende Schülerin/ den betreffenden Schüler bei einem negativen PCR-Test möglich. Und: Je schneller der bestätigte PCR-Test durchgeführt werden kann, umso schneller ist die Quarantänisierung von Kontaktpersonen bei einem positiven PCR-Test möglich und Infektionsketten werden so zügig wie möglich unterbrochen.

Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich.

Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen.

Ein COVID-19 Verdachtsfall auf der Grundlage eines Selbsttests an einer Schule bedeutet seitens des Gesundheitsamtes in der Regel nicht, dass eine Klasse in Quarantäne geschickt oder die gesamte Schule geschlossen wird. Die Schülerinnen und Schüler mit negativem Testergebnis können weiterhin die Schule besuchen und am Präsenzunterricht teilnehmen.

Uns allen ist bewusst, dass wir vor ständig neuen Herausforderungen stehen.

Wir bitten daher um Verständnis und Unterstützung, damit die weitere Ausbreitung der Viren gestoppt wird, denn die Selbsttests leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Schule.

Wir bedanken uns für die Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten!

Mit freundlichem Gruß

A. Kronen

(Schulleitung)

Einverständnis Testung

Schnelltest-Elternbrief GA