Liebe Eltern der Marienschule,

gestern hat uns eine Email vom hiesigen Gesundheitsamt erreicht. Hier ein Auszug daraus:

„Die ganz aktuell heute veröffentlichte Betreuungsverordnung sieht einige Änderungen vor:

Danach ist weiterhin für Lehrkräfte und weiteres Personal in Schulen das Tragen von sog. medizinischen Masken (OP-Masken, FFP2-oder auch der vergleichbaren KN 95-Masken) verpflichtend. … Allerdings ist jetzt neu geregelt, dass alle, die sich aufgrund der schulischen Nutzung im Gebäude aufhalten, medizinische Masken zu tragen haben – also auch die Schülerinnen und Schüler. … Auch in den Klassen der Primarstufe besteht jetzt eine Maskenpflicht!“ (gemäß § 3 der Coronaschutzverordnung)

Dies gilt sowohl im Schulgebäude als auch auf dem Gelände der Schule und am Platz in der Klasse.

Wenn der Schülerin oder dem Schüler die medizinische Maske zu groß ist, können auch weiterhin Alltagsmasken getragen werden. Die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske oder einer medizinischen Maske gilt nicht

  1. für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist;
  2. in Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist.

Des Weiteren gibt es eine neue Betreuungsverordnung, über die ich Sie hier informieren möchte. Doch zuvor ein wichtiger Hinweis:  Sofern Sie eine Notbetreuung – in welcher Form auch immer – außerhalb der Präsenzzeiten für die nächste Woche angemeldet haben, bleibt alles so wie Sie es angemeldet haben.

Neu ist nun, dass die Möglichkeit, eine Notbetreuung zu nutzen, an Bedingungen gebunden ist: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind (s. Anlage zur Coronabetreuungsverordnung), dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können. Daher müssen alle Eltern, die für die Kalenderwoche 9 eine Notbetreuung angemeldet haben, diese Vorgaben nun nachweisen.

Link zum Formular: Antrag – Betreuung eines Kindes während des Ruhens des Unterrichts (003)

Diesen Antrag senden Sie bitte mit der Bescheinigung Ihres Arbeitgebers per Mail bis Mittwoch, 24.02.2021 um 18.00 Uhr an uns.

Unsere Mailadresse: kath-marienschule@web.de 

Sie können ihn in Ausnahmefällen auch vormittags in der Schule abgeben. (Hier ist dann der letzte Abgabetermin:  Mittwoch, 24.02.2021 um 13 Uhr.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie gesund.

 

Herzliche Grüße

Anja Kronen

 

 

Hier ein Auszug aus dem § 3 Absatz 3 und 4 der Betreuungsverordnung:

 

(3) Zwingende Voraussetzungen der Entscheidung nach Absatz 2 sind in den Fällen von Absatz 1 Nummer 1:

  1. der Nachweis, dass mindestens eine personensorgeberechtigte Person nicht in der Lage ist, die Betreuung zu übernehmen, weil sie in einem in der Anlage zu der Verordnung genannten Bereich tätig ist,
  2. die Eigenerklärung, dass eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – organisiert werden kann, und
  3. die schriftliche Erklärung des jeweiligen Arbeitgebers, dass die Präsenz dieser personensor-geberechtigten Person am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen Betriebe und Einrichtungen nach Maßgabe der Anlage zu dieser Verordnung zwingend notwendig ist (Unabkömmlichkeit); steht die Person nicht in einem Verhältnis abhängiger Beschäftigung (Selbstständige), wird der vorgenannte Nachweis durch eine entsprechende Eigenerklärung ersetzt.

 

(4) Zwingende Voraussetzungen der Entscheidung nach Absatz 2 sind in den Fällen von Absatz 1 Nummer 2:
1. bei einer Erwerbstätigkeit der schriftliche Nachweis des Arbeitgebers zu Umfang und Lage der Arbeitszeiten bzw. bei Selbstständigen eine entsprechende Eigenerklärung oder bei einer (Hoch-) Schulausbildung der schriftliche Nachweis der Schule oder Hochschule und
2. die Eigenerklärung der alleinerziehenden Person, dass eine private Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts – organisiert werden kann.